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Vor- und Nachuntersuchungen
Regelmäßige Voruntersuchungen
Gynäkologische Krebsvorsorge
Früherkennung rettet Leben: regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen Krebsarten früh zu erkennen.
Jede Patientin darf und sollte eine jährliche gynäkologische Krebsvorsorge durchführen lassen. Diese beinhaltet eine umfassende gynäkologische Untersuchung inklusive der Tastuntersuchung der Beckenorgane und der Brust. Als Vorsorge gegen Gebärmutterhalskrebs übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen den sogenanntem zytologischen Abstrich (sog. PAP) jährlich bis zum 34. Lebensjahr von Muttermund und Gebärmutterhalskanal. Seit 01.01.2020 wird ab dem 35. Lebensjahr alle 3 Jahre ein sog. Co-Testing (Pap-Abstrich und ein zusätzliche Testung auf humane Papillomaviren (HPV-Test)) durchgeführt. 99% aller Gebärmutterhalskrebserkran- kungen werden durch diese Viren verursacht. Bei einer nachgewiesenen Infektion mit humanen Papillomaviren erfolgen engmaschigere Pap-Abstrichkontrollen, um behandlungsbedürftige Zellveränderungen am Muttermund frühzeitig zu erkennen. Bei unauffälligen Befunden werden diese Untersuchungen nur noch alle 3 Jahre von den Krankenkassen bezahlt.
Ab dem 50. Lebensjahr werden zur Dickdarmvorsorgeuntersuchung die Darmspiegelung und /oder ein immunologischer Stuhltest angeboten.
Brustkrebsfrüherkennung
Im Rahmen gynäkologischen Krebsvorsorgeuntersuchung führen wir eine Tastuntersuchung der Brust und der benachbarten Achsellymphknoten durch. Bei auffälligen Befunden bieten wir eine sofortige spezialisierte Abklärung z.B. mittels Ultraschalluntersuchung sowie Überweisung zu Mammografie und eine Probenentnahme durch eine Stanzbiopsie, wenn nötig, noch am selben Tag, in unserer Praxis an. Sie können dabei auf unsere langjährigen Erfahrungen auf dem Gebiet der Brustdrüsenerkrankungen vertrauen.
