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Inkontinenz im Wochenbett

Postportale Blasenschwäche

Mindestens jede 10. Wöchnerin hat eine behandlungsbedürftige Harninkontinenz (s. Arbeitskreis der Urogynäkologie). Pessare haben sich hierbei als die effektivere Therapie (Erfolgsrate > 90%) gegenüber Rückbildungskurse (47%) und Physiotherapien (29%) erwiesen. Zu beobachten ist, dass Harninkontinenz und Prolaps in der Regel ereits mit der Schwangerschaft und der Geburt beginnen.
Eine frühzeitige Therapie kann nicht nur Beschwerden bessern, sondern auch spätere Operationen vermeiden.
Die Patientin erst mal zur Physiotherapie oder Rückbildungskursen zu schicken ist nach den neusten wissenschaftlichen Untersuchungen nicht mehr zeitgemäß sein und sollte icht an erster Stelle stehen!
Dieses bedingt eine individuelle Pessaranpassung, der eine ausführliche Aufklärung und Untersuchung vorausgeht. Ferner das Anpassen der richtigen Pessargröße, die sonografische Kontrolle des Sitzes und die Instruktion über Handhabung und Selbstmedikation.